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Im Januar, mit seinem typischen Schmuddelwetter folgt
häufig auf eine banale Erkältung eine ausgewachsene
Nasennebenhöhlenentzündung. Es können die Kieferhöhlen, die
Stirnhöhlen oder andere kleine Höhlen innerhalb des Gesichtsschädels
betroffen sein. Sie bemerken die beginnende Entzündung meistens an einem
Druckschmerz im Bereich der Nasenwurzel oder des Oberkiefers. Bei
Bewegungen des Kopfes nimmt der Schmerz zu. Ziel der Behandlung durch den Hals- Nasen-Ohrenarzt ist es nun, den
verstopften Abfluss der Nasennebenhöhle wieder frei zu machen. Dazu wird
Ihnen ein starkes Nasenspray verschrieben, so dass der Eiter in den
hinteren Abschnitt der Nase abfließen kann. Bei der Untersuchung kann ich
dann feststellen, ob zusätzlich noch ein Schleimlöser oder sogar ein
Antibiotikum notwendig sein sollte.
Die Untersuchung tut nicht weh, heutzutage kann man mit kleinen Optiken
und mit Ultraschall tief in die Nase schauen. Die gefürchtete
Kieferhöhlenspülung wird nur noch in ganz seltenen Fällen erforderlich
sein.
Wenn ein Schnupfen länger als 4 bis 5 Tage dauert, sollten Sie zu mir
kommen, so dass ich prüfen kann, ob eine Entzündung der
Nasennebenhöhlen vorliegt. In einem frühen Stadium kann man die
Entzündung sogar ohne Antibiotika mit ihren gefürchteten Nebenwirkungen
behandeln. Ein rechtzeitiger Besuch lohnt sich also.
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