Wie behandelt man Tinnitus

Therapie

Tabletten


Infusionen

 

 

 

 

Audiogramm

 

Tinnitus verdecken

 

 

 

 

 

alternatives

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TRT

 

 

 

Noiser

 

 

 

 

 

 

 

Einen frischen Tinnitus kann man mit guten Erfolgen durch eine durchblutungsfördernde Therapie entweder mit Tabletten oder mit Infusionen in den Griff bekommen. Dabei wird ein Medikament verabreicht, welches die Durchblutungsstörung aufzulösen versucht, indem es das Blut "dünner" macht. Dies ist die gleiche Akuttherapie, die auch bei anderen Erkrankungen durchgeführt wird, denen Durchblutungsstörungen zu Grunde liegen (z.B. Hörsturz).

Tinnitus ist das Symptom einer Ursache (siehe zuvor), weswegen es notwendig ist, die Entstehungsursache des Tinnitus zu ergründen. Und das ist - im Hinblick auf die vielen unterschiedlichen Ursachen - gar nicht so einfach. Je nachdem, welche Ursache die Ohrgeräusche haben, wird auch die weitere Behandlung unterschiedlich aussehen.

Als HNO-Arzt kann man den Tinnitus des Patienten zwar nur in den seltensten Fällen hören, doch kann das Geräusch im Rahmen der Diagnostik ermittelt werden. Dem Patienten werden dabei über einen Kopfhörer Hörbeispiele gegeben. Stimmt die Frequenz des eingespielten Tones mit jener des Tinnitus überein, werden die Ohrgeräusche davon (einfach gesagt) überdeckt. So lassen sich Rückschlüsse auf die Ursache ziehen. Liegt die Ursache z.B. in einer Erkrankung der Zähne, einer Mittelohrentzündung oder auch in der Halswirbelsäule, ist man bei den entsprechenden Fachärzten gut aufgehoben, die mit dem HNO-Arzt eine Therapie ausarbeiten können. Ähnliches trifft zu, wenn bestimmte Medikamente (Herzmittel, Antibiotika, Zytostatika) als Auslöser gefunden werden konnten.

Zusätzlich gibt es eine ganze Reihe anderer, auch "alternativer" Therapiekonzepte, etwa 

Bei jeder dieser Behandlungsformen konnten Erfolge erzielt werden. Keine Methode ist allerdings so überlegen, dass man auf die anderen Wege verzichten kann.

Leider gibt es viele Patienten, denen mit allen bekannten bzw. vertretbaren Mitteln nicht geholfen werden konnte. Der HNO-Arzt muss dann Lösungen anbieten, die ein Leben mit Tinnitus erträglicher machen. Sehr wichtig ist für den Patienten eine ausgeglichene Psyche; er muss lernen, sich von seinem Ohrgeräusch nicht "verrückt machen" zu lassen. Oft kommen Entspannungsübungen wie autogenes Training oder Yoga zum Einsatz, und auch die Akupunktur wird unterstützend eingesetzt. In diesem Zusammenhang darf man nicht vergessen, dass Tinnitus auch eine Fehlverarbeitung akustischer Signale im Gehirn sein kann. Speziell in diesem Fall sind Entspannungsmaßnahmen sehr hilfreich. In vielen Fällen entwickelt der Patient eine "Toleranz", womit man das Erlernen einer Filterfunktion meint, durch die das Geräusch immer weniger wahrgenommen wird, obwohl es nach wie vor vorhanden ist. Jemand hat diesen Mechanismus einmal mit einem Gebirgsbach verglichen, durch dessen Plätschern man sich in den ersten Nächten noch massiv gestört fühlt. Nach und nach nimmt man dieses immer weniger wahr, und bald bemerkt man es nur noch, wenn man bewusst "hinhört". 

Unter dem Namen "Tinnitus-Retraining Therapie" wurde bereits vor einigen Jahren ein neues Therapiekonzept aus England und den USA vorgelegt, mit dem bisher gute Erfolge erreicht wurden. Leider wird diese Behandlung nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Grundlage dieses Konzeptes ist eine gemeinsame Behandlung  des Patienten durch den HNO Arzt, einen für diese Aufgabe extra geschulten Psychologen und einen Hörgeräteakustiker mit vielfältigen Entspannungsübungen, physikalischen Maßnahmen und Akupunktur, sowie die Berücksichtigung psychosomatischer Zusammenhänge. Zusätzlich können spezielle sogenannte Noiser empfohlen werden. Diese Noiser arbeiten ähnlich wie der oben beschriebene Masker, allerdings wird ein Geräusch erzeugt, das sich von dem eigenen Ohrgeräusch unterscheidet. Man wird durch dieses zusätzliche Geräusch von seinem eigenen Tinnitus abgelenkt.

 

           


Medikame

Als Tablette oder Infusion

 

 

 

 

 

 


Laser Therapie

 

 

 


O2- Ionen Therapie