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Definition
objektiver Tinnitus
subjektiver Tinnitus
Ursachen
Lärm
Stress
Durchblutungsstörungen
Halswirbelsäule
Diabetes
Zahnfehlstellungen
Hörsturz
Hirntumor
Akustikusneurinom durch
Mobiltelefone?
Das Telefonieren mit einem Handy führt zu keinem deutlich erhöhten Risiko
an einem Akustikusneurinom zu erkranken. Dies ist das Resultat einer in
Neurology, 2002; 58: 1304-1306 veröffentlichten epidemiologischen Studie
der American Health Foundation, New York, des Department of Environmental
Medicine der Universität NewYork und des New York Presbyterian Hospitals.
Nach Angaben einer Pressemitteilung der American Academy of Neurology
(http://www.eurekalert.org/pub_releases/2002-04/aaon-son041202.php) wurden
in einer Umfrageaktion 90 Patienten mit Akustikusneurinom und 86 gesunde
Kontrollpersonen über ihren Gebrauch von Mobiltelefonen (Beginn, Dauer,
Häufigkeit der Nutzung) und über ihre Rauch- und Trinkgewohnheiten, über
ihre medizinische Vorgeschichte und ihre Arbeitsbedingungen befragt. Die
Analyse der Daten ergab ein kaum erhöhtes Risiko einer
Akustikusneurinomerkrankung durch Handygebrauch. Der Tumor trat bei den
Anwendern von Mobiltelefonen sogar häufiger auf der kontralateralen Seite
des Kopfes auf. Da die Untersuchung jedoch vor allem den sehr kurzzeitigen
Gebrauch von Mobiltelefonen erforschte, sind weitere, sehr viel größer
angelegte Studien über Langzeitanwender erforderlich, so die Autoren. drs
Medikamente
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Das Wort Tinnitus kommt aus dem lateinischen (tinnire = klingeln, laut
singen) und beschreibt keine Krankheit, sondern lediglich ein
Symptom.
Tinnitus" ist der Überbegriff für eine ganze Reihe von
Ohrgeräuschen, die von jedem Erkrankten individuell charakterisiert werden.
Bei dem einen klingelt es im Ohr, bei dem anderen summt es - oder der ganze
Kopf dröhnt nervenaufreibend. Die meisten von uns haben schon einmal
Erfahrungen mit Tinnitus gemacht, wenn wir uns starkem Lärm ausgesetzt
haben. Sehr oft piepst es dann eine gewisse Weile im Ohr. Tinnitus
unterscheidet sich von diesem "Ohrensausen" aber dadurch, dass die
Geräusche nicht schnell und schon gar nicht von allein verschwinden.
Der Arzt unterscheidet zwischen objektiven Ohrgeräuschen, also solchen,
die durch Erkrankungen wie hoher Blutdruck, Tumoren oder Gefäßerkrankungen
entstanden sind. Diese Geräusche sind sehr selten und manchmal sogar vom
HNO Arzt zu hören.
Häufiger sind die subjektiven Ohrgeräusche, die nur
vom Patienten wahrgenommen werden können, und mit keiner Meßmethode
korrekt dargestellt werden können. Hält ein Ohrgeräusch länger als drei
Monate an, bezeichnen wir es als chronisch. Meistens entsteht ein Tinnitus
durch eine gestörte Durchblutung des Hörorgans. Betroffen sind das Innen-
oder Mittelohr oder auch der Anteil des Gehirns, der für die Verarbeitung
akustischer Signale zuständig ist. Dies ist allerdings nur eine Erklärung
des Phänomens "Tinnitus"; es gibt eine ganze Reihe
unterschiedlicher Meinungen über seine Entstehung. Sehr wichtig sind auch
die Zusammenhänge mit dem Zentralnervensystem. Wichtig zu wissen ist
jedenfalls, dass Durchblutungsstörungen nicht nur durch Erkrankungen im
Hörorgan selbst entstehen. Vielmehr gibt es eine Reihe von Faktoren, die zu
den gleichen Störungen und damit zu Tinnitus führen:
Äußere Ursachen für das Entstehen eines Ohrgeräusches sind:
- Lärmschaden oder Knalltrauma
Durch langanhaltenden Lärm wie in einer Diskothek oder auch durch einen
kurzen heftigen Knall wie bei einem Sylvester-Böller kommt es zu einer
Schreckreaktion, einem Zusammenziehen der Blutgefäße im Ohr und dadurch zu
einer Mangelversorgung der Sinneszellen im Innenohr. Hier hilft eine
sofortige Behandlung mit durchblutungsfördernden Medikamenten, die meist
als Infusion in die Armvene zugeführt werden.
Der Begriff Stress ist eine der am häufigsten missbrauchten Gründe für
vielfache Erkrankungen des Menschen. Nichtsdestoweniger geben ungefähr ein
viertel aller Tinnitus Patienten an, unter einer für Sie unerträglichen
Überbelastung im familiären oder beruflichen Bereich zu leiden. Wir Ärzte
sprechen davon, dass jeder einzelne Mensch sein individuelles Stressorgan
besitzt. Solch eine Überlastung führt bei dem einen zu einem
Magengeschwür, beim anderen zu hohem Blutdruck und später zu einem
Herzinfarkt, beim dritten wiederum zu Hautunreinheiten oder aber zu einem
Ohrgeräusch oder einem Hörsturz.
Bei fast vierzig Prozent aller Patienten sind fassbare medizinische
Gründe die Ursache für ein Ohrgeräusch.
die später zu Herz- und Kreislauferkrankungen führen, gelten als
Hauptursache. Hier hilft eine sofortige Behandlung mit
durchblutungsfördernden Medikamenten, die meist als Infusion in die Armvene
zugeführt werden.
- Erkrankungen der Halswirbelsäule,
die durch Abnutzung aber durch einen Unfall, mit einem
nachfolgendem Schleudertrauma entstanden sind, können Ursache für ein
Ohrgeräusch werden. Häufig kann der Orthopäde auf dem Röntgenbild keine
schwerwiegenden Veränderungen erkennen, eine genaue Anamnese und eine
Tastbefund der verspannten Nackenmuskulatur deuten hier aber auf die Ursache
„Halswirbelsäule" hin. Chiropraktische Maßnahmen oder aber eine
Extensionsbehandlung der Halswirbelsäule können hier bisweilen schnell
Linderung bringen.
- Stoffwechselstörungen (z.B. Diabetes)
- Erkrankungen der Zähne,
der Kiefergelenke oder ein nächtliches Knirschen der Zähne, das eine
übermäßige Belastung der Kiefergelenke bedeutet, können Ursache eines
Tinnitus sein. Der HNO-Arzt wird hier in Absprache mit dem Zahnarzt oder dem
Kieferchirurgen zunächst versuchen mit einer sogenannten Knirschehrschiene,
die ähnlich wie der Zahnschutz bei einem Boxer individuell anpasst wird und
während der Nachtstunden getragen werden muss, Abhilfe zu schaffen. Häufig
muss auch eine größere Zahnlücke durch eine Brücke geschlossen werden,
weil auch dies zu einer Fehlbelastung der Kiefergelenke führen kann.
- Hörsturz und Morbus Meniere
sind Erkrankungen des Ohres, die auch durch eine Durchblutungsstörung
hervorgerufen werden. Bei der Menier´schen Erkrankung ist neben dem
Hörorgan auch noch das benachbarte Gleichgewichtsorgan betroffen, so dass
es zu anfallsweise auftretendem Schwindel kommt.
Ein recht seltener Sonderfall ist das Akustikusneurinom, ein an
sich gutartiger Tumor am Hör-Gleichgewichtsnerv, der vom HNO Arzt durch
spezielle, aufwendige Untersuchungen frühzeitig festgestellt werden kann
und dann operiert werden muss, damit durch das Tumorwachstum keine wichtigen
Teile des Gehirns verdrängt werden können.
- Nierenerkrankungen
- Schilddrüsenerkrankungen
- Medikamente:
Bestimmte Antibiotika, harntreibende Medikamente, Chemotherapeutika zur
Krebsbekämpfung, Antimalariamittel aber auch so alltägliche Medikamente
wie das gute alte Aspirin können Ohrgeräusche erzeugen.
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Lärm
eine der Ursachen
für Ohrgeräusche

Schnecke


Tinnitus Masker
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