HNO-Praxis Dr. Bandau in Ludwigshafen

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Tinnicure Behandlung


   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Musiktherapie oder Klangtherapie ist eng mit dem Namen des HNO-Arztes A. Tomatis aus Frankreich verbunden, der vor etwa 35 Jahren den Zusammenhang zwischen Gehör, Hörschädigung und Psyche bei Lern- und Lesestörungen von Kindern (Legasthenie), bei Kreativitäts- und Konzentrationsstörungen, bei Hörstörungen und bei Tinnitus ermittelte. Demnach soll es durch akustische Stimulation mit sehr hochfrequenten Signalen (oberhalb 4000—8000 Hz) zu einer Anregung im zentralen Nervensystem kommen, welche bisher unbekannte Phänomene auslöst, die z. B. zur Leistungssteigerung, zur Verbesserung des Sprechvermögens oder auch zur Tinnitusbeeinflussung führen können. Empfohlen wird die Wiedergabe von klassischer Musik, vorzugsweise Mozartwerke, die so verfremdet wird, daß durch extreme Filterung aller Frequenzen unterhalb 4000—8000 Hz unter gleichzeitiger Anhebung der Frequenzen bis zu 15000—20000 Hz nur hochfrequente Anteile der Musikstücke das Gehör stimulieren. Die Eckfrequenz des Filters muss individuell optimiert werden können. Von Tomatis wird empfohlen, diese Musiktherapie über mehrere Wochen vorzunehmen. Insgesamt sollte diese Therapiemaßnahme wenigstens 200 Stunden durchgeführt werden, bevor ein positiver langanhaltender Effekt zu erwarten ist.

Früher auf dem Markt verfügbare Klangtherapiekassetten waren schlechter Qualität, so dass eine Wiedergabe auch mit breitbandigen Kassettenrecordern oder Tonbandgeräten nicht effektiv sein konnte. Inzwischen vorgenommene Neuaufnahmen auf sogenannten CD’s und Ergänzungen durch Hochtonfilter zur Optimierung der Filter-Eckfrequenz mit einer Steilheit von 24 dB/Oktave sollen es ermöglichen, die Klangtherapie mit beliebigem Musikmaterial vorzunehmen.

Die durch Tomatis und auch von Joudry beschriebenen Fälle einer Tinnitusreduzierung sowie Beispiele von Hörverbesserungen durch die Klangtherapie waren Anlaß, die Wirkung einer Klangtherapie an einer größeren Anzahl von Tinnituspatienten zu erproben (Hesse 1988, Menke 1989). In einer randomisierten placebo-kontrollierten Studie, die durch den Vergleich




Cochlea

 

 

 

 

Tinnicure- Gerät