Die Kieferhöhlenentzündung

Im Januar, mit seinem typischen Schmuddelwetter folgt häufig auf eine banale Erkältung eine ausgewachsene Nasennebenhöhlenentzündung. Es können die Kieferhöhlen, die Stirnhöhlen oder andere kleine Höhlen innerhalb des Gesichtsschädels betroffen sein. Sie bemerken die beginnende Entzündung meistens an einem Druckschmerz im Bereich der Nasenwurzel oder des Oberkiefers. Bei Bewegungen des Kopfes nimmt der Schmerz zu.Ziel der Behandlung durch den Hals- Nasen-Ohrenarzt ist es nun, den verstopften Abfluss der Nasennebenhöhle wieder frei zu machen. Dazu wird Ihnen ein starkes Nasenspray verschrieben, so dass der Eiter in den hinteren Abschnitt der Nase abfließen kann. Bei der Untersuchung kann ich dann feststellen, ob zusätzlich noch ein Schleimlöser oder sogar ein Antibiotikum notwendig sein sollte.

Die Untersuchung tut nicht weh, heutzutage kann man mit kleinen Optiken und mit Ultraschall tief in die Nase schauen. Die gefürchtete Kieferhöhlenspülung wird nur noch in ganz seltenen Fällen erforderlich sein.

Wenn ein Schnupfen länger als 4 bis 5 Tage dauert, sollten Sie zu mir kommen, so dass ich prüfen kann, ob eine Entzündung der Nasennebenhöhlen vorliegt. In einem frühen Stadium kann man die Entzündung sogar ohne Antibiotika mit ihren gefürchteten Nebenwirkungen behandeln. Ein rechtzeitiger Besuch lohnt sich also.

Mittlerweile gibt es ein neues Medikament in Form eines Nasensprays, das die Behandlungsdauer einer Nasennebenhöhlenentzündung entscheidend verkürzen kann. Es ist ein Naturprodukt, besteht aus Inhaltsstoffen der Wurzeln des Alpenveilchens, und muss 8 Tage lang  einmal täglich angewandt werden. Wenige Minuten nach dem Sprühen in die Nase setzt ein starker Juckreiz in der Nase und manchmal auch in den Augen ein. Die Nase läuft und läuft, man benötigt ein paar Taschentücher. Das Nasodren-Spray® bewirkt eine starke Sekretion der Nasen- und auch der Nasennebenhöhlenschleimhaut. Dadurch kann auch der Eiter, der in den Nischen der Nasennebenhöhlen fest geklebt ist, quasi heraus gewaschen werden. Nach ein paar Tagen der Anwendung erkennt man, dass das Sekret im Taschentuch immer weniger gelb oder grünlich verfärbt ist. Die Möglichkeit, eine chronische Entzündung zu entwickeln ist entscheidend verringert worden. Ich selbst habe das Nasenspray ausprobiert und bin nun von der versprochenen Wirkung überzeugt.

Wie immer gibt es auch hier einen „Pferdefuss“. Es handelt sich um ein ganz neues Medikament, das heißt, die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen es nicht, ich muss Ihnen also ein Privatrezept ausschreiben.

Fragen Sie mich in der Sprechstunde.

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