HNO-Praxis Dr. Bandau in Ludwigshafen

 

Therapie mit Laser Strahlen

 

Hier erfahren Sie wissenswertes über die Wirkungsweise der therapeutisch eingesetzten Laser

Der Laser

Nachdem man im medizinischen Bereich schon häufig einzelne Lichtquellen eingesetzt hat, wie z. B. den Lichtkasten zur Bestrahlung von Wirbelsäulenbeschwerden, Infrarotlampen, Joddampflampen und ähnliche Formen, so ist die letzte Entwicklung in der Medizintechnik die Einführung des medizinischen Lasers.

Was heißt Laser ?

Laser ist ein Akronym, also eine Abkürzung für ,, Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation " d. h. soviel wie Lichtverstärkung durch stimulierte Energie und erzwungene Lichtfreisetzung. Im Bereich der medizinischen Laser definieren wir 3 Grundtypen, die sich auch der Stärke des freigegebenen Lichtes unterteilen lassen. Der Laser mit der geringsten Leistung von 0,001 Watt ist der Soft - Laser, die letzte Entwicklung in diesem Bereich ist der Middlepower - Laser (daher der Begriff ,,Mid -Laser"). Er hat eine Leistung von 0,01 - 0,1 Watt. Darüber liegen die Power — Laser mit einer Leistung von 1 Watt und höher, welche wir im Bereich der Chirurgie als sogenannte Lichtskalpelle finden.

Was unterscheidet das Laser Licht von normalem Licht ?

Beim Laser Licht haben wir es mit einer Lichtquelle zu tun, die nur Licht von einer Wellenlänge freigibt, das heißt, dass die Photonen sich nur innerhalb einer elektromagnetischen Wellenlänge bewegen. Das bedeutet gleichzeitig, dass das Licht auch nur eine Farbe hat. Für die Lichtentstehung aus einem Laser gibt es verschiedene Grundstoffe und zwei grundlegende Bauarten:

  1. den Helium - Neon Laser, der mittels Resonator Laserstrahlung hervorbringt und

  2. den Halbleiterlaser, der im eigentlichen Sinne den Middlepower Bereich erst ermöglicht hat.

Was bewirken Laser in der Therapie ?

Die Wirkung des Helium - Neon Lasers ist in der Dermatologie unbestritten. Er wird heute bei zahlreichen dermatologischen Erkrankungen eingesetzt. Auf dem relativ neuen Gebiet der Infrarot Laser Therapie konnten durch intensive Forschung zahlreiche Ergebnisse erzielt werden. So konnte nachgewiesen werden, dass der Infrarot Laser im menschlichen Gewebe eine Tiefe von bis zu 4,5 cm erreicht, während man für Helium — Neon Laser nur eine geringe Eindringtiefe nachweisen konnte. Dies bedeutet, dass ein Teil der Infrarot Strahlen durch das menschliche Gewebe kaum transmittiert noch in irgendeiner Form absorbiert wird. Also wird dieser Teil weder von Fett noch von Melaninpigmenten noch von Blut in irgendeiner Form abgelenkt oder verschluckt. Dieses heißt, dass der Infrarotstrahl aufgrund seiner Wellenlänge nur an spezifischen Stellen im menschlichen Organismus wirken kann. Es konnte nachgewiesen werden, dass diese spezifischen Stellen an den Mitochondrien - Membranen der Zellen liegen. Diese Antennenpigmente, die auf die Wellenlänge von 904 Nanometer reagieren, sind für die Erzeugung des Adenosintriphosphates in wesentlicher Form zuständig. Die physiologische Erklärung dieser Wirkung beruht auf der Herkunft dieser Mitochondrien, die in der Evolution ehemalige Chloroplasten waren, welche durch Lichteinwirkung Energie erzeugten und am Anfang der Evolution in einer Symbiose mit anderen Zellen lebten. Der menschliche Organismus hat diese Symbioten als Zellorganellen aufgenommen und benutzt sie auch heute noch zur Energiegewinnung.

Durch die Infrarot Laser Bestrahlung kann die Erzeugung des Adenosintriphosphates um den Faktor 102 beschleunigt werden ohne in einem wesentlichen Maße einen Mehrverbrauch von Glukose und anderen Grundstoffen zur Energiegewinnung zu verursachen. Durch diese enorme Effektivitätsförderung ist es den Gewebezellen möglich, sich zu regenerieren. Somit haben wir mit dem Photonenbeschuß des Infrarot Lasers eine gute Möglichkeit, physiologisch in das Zellgeschehen einzugreifen und zu einer physiologischen Regenerierung der Gewebe zu kommen.

Außerdem kommt es an den Nervenendigungen, speziell an den Schmerznervenendigungen, zu einer Blockade von Biophotonen. Diese Biophotonen haben die gleiche Aufgabe wie die Transmittersubstanzen und nur die Kombination aus Biophotonen und Transmittern führt im eigentlichen Sinne zur Weiterleitung der Impulse an den Synapsen. Durch den Infrarot Laser werden diese Biophotonen blockiert, so dass nur eine verminderte Überleitung - bis zur Blockade - an den Synapsen möglich wird, wo durch der Patient schon nach wenigen Bestrahlungen eine Schmerzminderung oder sogar eine Schmerzbefreiung verspürt.

Nicht immer aber ist es ratsam, die Bestrahlungszeit soweit auszudehnen, um diese  schmerzbefreiende Wirkung des Lasers zu nutzen. Denn bei einer derart langen Bestrahlungszeit kommt es gerade in einem akuten Zustand zu einer enormen Energiesteigerung, die nach dem Abnehmen der Blockade an den Synapsen zu einer verstärkten Freisetzung von Transmittern und Biophotonen durch die günstige Energielage führt. Eine erhebliche Schmerzsteigerung kann die Folge sein. Wir sprechen dann von einer Erstverschlimmerung. In Versuchen konnte nachgewiesen werden, dass die Relation Photonenmenge : Zeit : Lichtstärke eine Rolle spielt. Das bedeutet, dass eine maximale Photonensättigung des Gewebes auch bei einer niedrigen Frequenz und schwacher Lichtbestrahlung, dafür aber langer Bestrahlungszeit erreicht wird, genauso wie bei einer kurzen Bestrahlungszeit mit einer hohen Frequenz und hoher Lichtleistung. Um überschießende Reaktionen auszuschließen, gilt folgende Grundregel:

In einem akuten Zustand ist bei der 1. Behandlung mit einer niedrigen Frequenz und einer geringen Zeit zu bestrahlen. Bei weiteren Behandlungen ist die Frequenz zu steigern.

Bei chronischen Prozessen ist mit einer hohen Frequenz zu beginnen. Bei Reaktionsstarre muss die Therapiezeit verlängert werden.

 

 

 

 

 


Laser HN 12 Kombi

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Titel während der   Anwendung bei Tinnitus