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Hier erfahren Sie wissenswertes über die Wirkungsweise
der therapeutisch eingesetzten Laser
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Der
Laser
Nachdem
man im medizinischen Bereich schon häufig einzelne Lichtquellen
eingesetzt hat, wie z. B. den Lichtkasten zur Bestrahlung von
Wirbelsäulenbeschwerden, Infrarotlampen, Joddampflampen und ähnliche
Formen, so ist die letzte Entwicklung in der Medizintechnik die Einführung
des medizinischen Lasers.
Was
heißt Laser ?
Laser
ist ein Akronym, also eine Abkürzung für ,, Light Amplification by Stimulated
Emission of Radiation " d. h. soviel wie Lichtverstärkung durch
stimulierte Energie und erzwungene Lichtfreisetzung. Im Bereich der
medizinischen Laser definieren wir 3 Grundtypen, die sich auch der Stärke
des freigegebenen Lichtes
unterteilen lassen. Der Laser mit der geringsten Leistung von 0,001 Watt
ist der Soft - Laser, die letzte Entwicklung in diesem Bereich ist der
Middlepower - Laser (daher der Begriff ,,Mid -Laser"). Er hat eine
Leistung von 0,01 - 0,1 Watt. Darüber
liegen die Power — Laser mit einer Leistung von 1 Watt und höher,
welche wir im Bereich der Chirurgie als sogenannte Lichtskalpelle finden.
Was
unterscheidet das Laser Licht von normalem Licht ?
Beim
Laser Licht haben wir es mit einer Lichtquelle zu tun, die nur Licht von
einer Wellenlänge freigibt, das heißt, dass die Photonen sich nur
innerhalb einer elektromagnetischen Wellenlänge bewegen. Das bedeutet
gleichzeitig, dass das Licht auch nur eine Farbe hat. Für die
Lichtentstehung aus einem Laser gibt es verschiedene Grundstoffe und zwei
grundlegende Bauarten:
-
den
Helium - Neon Laser, der mittels Resonator Laserstrahlung hervorbringt
und
-
den
Halbleiterlaser, der im eigentlichen Sinne den Middlepower Bereich
erst ermöglicht hat.
Was
bewirken Laser in der Therapie ?
Die
Wirkung des Helium - Neon Lasers ist in der Dermatologie unbestritten. Er
wird heute bei zahlreichen dermatologischen Erkrankungen eingesetzt.
Auf dem relativ neuen Gebiet der
Infrarot Laser Therapie konnten durch intensive Forschung zahlreiche
Ergebnisse erzielt werden. So konnte nachgewiesen werden, dass der Infrarot
Laser im menschlichen Gewebe eine Tiefe von bis zu 4,5 cm erreicht,
während man für Helium — Neon Laser nur eine geringe Eindringtiefe
nachweisen konnte. Dies bedeutet, dass ein Teil der Infrarot Strahlen
durch das menschliche Gewebe kaum transmittiert noch in irgendeiner Form
absorbiert wird. Also wird dieser Teil weder von Fett noch von
Melaninpigmenten noch von Blut in irgendeiner Form abgelenkt oder
verschluckt. Dieses heißt,
dass der Infrarotstrahl aufgrund seiner Wellenlänge nur an spezifischen
Stellen im menschlichen Organismus wirken kann. Es konnte nachgewiesen
werden, dass diese spezifischen Stellen an den Mitochondrien - Membranen
der Zellen liegen. Diese Antennenpigmente, die auf die Wellenlänge von
904 Nanometer reagieren, sind für die
Erzeugung des Adenosintriphosphates in wesentlicher Form zuständig. Die
physiologische Erklärung dieser Wirkung beruht auf der Herkunft dieser
Mitochondrien, die in der Evolution ehemalige Chloroplasten waren, welche
durch Lichteinwirkung Energie erzeugten und am Anfang der Evolution in
einer Symbiose mit anderen Zellen lebten. Der menschliche Organismus hat
diese Symbioten als Zellorganellen aufgenommen und benutzt sie auch heute noch
zur Energiegewinnung.
Durch
die Infrarot Laser Bestrahlung kann die Erzeugung des
Adenosintriphosphates um den Faktor 102 beschleunigt werden ohne in einem
wesentlichen Maße einen Mehrverbrauch von
Glukose und anderen Grundstoffen zur Energiegewinnung zu verursachen. Durch
diese enorme Effektivitätsförderung ist es den Gewebezellen möglich,
sich zu regenerieren. Somit haben wir mit dem Photonenbeschuß des
Infrarot Lasers eine gute Möglichkeit,
physiologisch in das Zellgeschehen einzugreifen und zu einer
physiologischen Regenerierung der Gewebe zu kommen.
Außerdem
kommt es an den Nervenendigungen, speziell an den Schmerznervenendigungen,
zu einer Blockade von Biophotonen. Diese Biophotonen haben die gleiche
Aufgabe wie die Transmittersubstanzen
und nur die Kombination aus Biophotonen und Transmittern führt im
eigentlichen Sinne zur Weiterleitung der Impulse an den Synapsen. Durch
den Infrarot Laser werden diese Biophotonen blockiert, so dass nur eine
verminderte Überleitung - bis zur Blockade - an den Synapsen möglich
wird, wo durch der Patient schon nach wenigen Bestrahlungen eine
Schmerzminderung oder sogar eine Schmerzbefreiung verspürt.
Nicht
immer aber ist es ratsam, die Bestrahlungszeit soweit auszudehnen, um
diese schmerzbefreiende Wirkung des Lasers zu nutzen. Denn bei einer
derart langen Bestrahlungszeit kommt es gerade in einem akuten Zustand zu
einer enormen Energiesteigerung, die nach dem Abnehmen der Blockade an den
Synapsen zu einer verstärkten Freisetzung von Transmittern und
Biophotonen durch die günstige Energielage führt. Eine erhebliche
Schmerzsteigerung kann die Folge sein. Wir sprechen dann von einer
Erstverschlimmerung. In
Versuchen konnte nachgewiesen werden, dass die Relation Photonenmenge :
Zeit : Lichtstärke eine Rolle spielt. Das bedeutet, dass eine maximale
Photonensättigung des Gewebes
auch bei einer niedrigen Frequenz und schwacher Lichtbestrahlung, dafür
aber langer Bestrahlungszeit erreicht wird, genauso wie bei einer kurzen
Bestrahlungszeit mit einer hohen Frequenz und hoher Lichtleistung. Um
überschießende Reaktionen auszuschließen, gilt folgende Grundregel:
In
einem akuten Zustand ist bei der 1. Behandlung mit einer niedrigen
Frequenz und einer geringen Zeit zu bestrahlen. Bei weiteren Behandlungen
ist die Frequenz zu steigern.
Bei
chronischen Prozessen ist mit einer hohen Frequenz zu beginnen. Bei
Reaktionsstarre muss die Therapiezeit verlängert werden. |
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Laser HN 12
Kombi

Titel
während der Anwendung bei Tinnitus
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