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Lidocain
Iontophorese nach
Prof. Brusis, LRO 07/85
Bei
vielen Patienten mit zuvor erfolglos therapierten Ohrgeräuschen wurde die
Lokalanästhesie- Iontophorese durchgeführt. Mit der Iontophorese läßt
sich ein elektrisches Spannungsfeld aufbauen, in dem ein
Lokalanästhetikum (Lidocain-hydrochlorid) durch das geschlossene
Trommelfell penetrieren kann. Es ist experimentell gesichert, dass dieses
Lokalanästhetikum eine direkte Wirkung am Innenohr ausüben kann. Im
Gegensatz zu der intravenösen und intratympanalen Applikationsform ist
bei der Iontophorese- Lokalanästhesie nicht mit Nebenwirkungen zu
rechnen. Bei vielen Patienten konnten die Ohrgeräusche nach mehrmaliger
ein- oder beidseitiger Applikation teilweise oder vollständig zum
Verschwinden gebracht werden. Ein Zusammenhang zwischen dem Therapieerfolg
und der Ursache der Ohrgeräusche bzw. den Audiogrammbefunden konnte nicht
festgestellt werden. In einigen Fällen blieb die Behandlung allerdings
erfolglos. Erhebliche Nebenwirkungen traten nicht auf. Die
Lokalanästhesie- Iontophorese wird für alle Fälle von Ohrgeräuschen
als Therapieversuch empfohlen, insbesondere für die, bei denen eine
medikamentöse Behandlung bisher erfolglos geblieben ist. |
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Iontophorese
schmerzfrei, im
Liegen
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